Autosuggestion

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Autosuggestion

Eine Autosuggestion ist eine Möglichkeit sich selbst zu beeinflussen, um zum Beispiel ein Ziel zu erreichen. Autosuggestionen werden meist in Form von Sätzen wieder und wieder wiederholt, damit sie sich im Unterbewusstsein festigen. Klarträumer nutzen Autosugges-tionen sehr häufig, zum Beispiel um in einem bestimmten Zeitraum aufzuwachen oder einen Klartraum zu bekommen.

Wie funktioniert eine Autosuggestion?

Über Augen und Ohren nehmen wir tagtäglich Unmengen an Informationen auf, die uns unbewusst beeinflussen. Denk nur mal daran wie stark Kleinkinder vom Verhalten und den Ansichten ihrer Eltern beeinflusst werden. Ein weiteres berühmtes Beispiel, wie wir von außen beeinflusst werden können ist der Placebo-Effekt. Werden wir immer und immer wieder mit einer Ansicht oder Aussage konfrontiert, tendieren wir mehr und mehr dazu ihr Glauben zu schenken.

Wenn man nur stark genug an etwas glaubt, stellt unser Unterbewusstsein die Weichen dafür, dass wir die Dinge tun, die nötig sind, um unser Ziel zu erreichen. Sprechen wir uns immer und immer wieder vor, was wir gerne erreichen möchten, steigen die Chancen dafür stark an. Diese Tatsache nutzt die Autosuggestion für sich.

Eigentlich ist das Ganze so einfach wie genial: Man überlegt sich ein Ziel, das man gerne erreichen möchte und formuliert es in einem Satz aus. Zum Beispiel:

  • „Heute Nacht werde ich im Traum klar“
  • „Heute wache ich beim Träumen auf, bleibe ruhig liegen und komme schnell zu Bewusstsein“
  • „Wenn ich das nächste mal aufwache, werde ich mich an meine Träume erinnern“
  • usw.

Diesen Satz solltest du über den Tag hinweg mehrmals wiederholen, besonders vor dem Schlafengehen und wenn du im Bett liegst. Bis dein Ziel erreicht wird und die Autosuggestion ihre Wirkung zeigt dauert es in der Regel ein paar Tage. Gib also nicht zu früh auf!

 

Autosuggestion
Beispiel für eine Autosuggestion, die bei der DEILD-Methode genutzt wird (Pixabay)
Wichtiger Hinweis
Du verstärkst die Wirkung deiner Suggestion sehr stark, wenn sie mit Gefühlen und Bildern verknüpfst. Das ist wirklich sehr wichtig! Stelle dir, während du den Satz sagst, die positiven Folgen vor, die auftreten wenn du dein Ziel erreichst. Wie fühlst du dich dann? Auf was kannst du dich freuen? Bring hier auch Bilder mit ins Spiel. Was passiert wenn du dein Ziel erreichst? Was kannst du dann machen? Du solltest dich darauf freuen, auch wenn es am Anfang nur eine künstliche Vorfreude ist.

Negierte Suggestionen

Es gibt in den einigen Klartraum-Foren eine Diskussion darüber inwieweit negierte Suggestionen (z.B. „Heute Nacht werde ich nicht wegen eines Alptraums aufwachen“) zu vermeiden sind. Eine gängige Hypothese ist, dass unser Gehirn die Negierungen („nicht“, „kein“, etc.) überliest und damit das Gegenteil der gemeinten Wirkung in unser Unterbewusstsein übergeht.

Ich persönliche formuliere meine Autosuggestionen ohne Negierungen, aber ich denke es kommt eher darauf an, dass man an das was man da so oft vor sich hersagt auch wirklich glaubt. Eine Suggestion, die ohne Emotionen einfach nur stur wiederholt wird ist absolute Zeitverschwendung. Sei dir dem bitte immer bewusst. Wendest du sie aber richtig an, stellt sie ein unglaublich starkes Mittel dar deine Ziele zu erreichen.

 

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