Traumhelfer

Traumhelfer

Traumhelfer

Ein Traumhelfer kann eine Person, ein Fabelwesen oder ein Gegenstand sein, die in deinem Traum auftaucht. In der Regel bittet man sie dann darum einen im nächsten Traum daran zu erinnern, dass man träumt. Die Voraussetzung dafür ist natürlich, dass man sich selbst erstmal in einem Klartraum befindet. 

Die LILD-Methode basiert darauf, dass man sich einen Traumhelfer sucht und ihn frägt, ob er einen im nächsten Traum daran erinnern könne, dass man träumt. Man bittet ihn dann, einen aufzufordern einen Reality Check durchzuführen. Die LILD-Methode dient dann dazu, mehrere Klarträume miteinander zu verbinden. Einige Oneironauten erschaffen sich als Traumhelfer auch Gegenstände, wie zum Beispiel Schilder auf denen steht „Du träumst“. Selbst Stimmen aus dem „Off“, können als Helfer für den eigenen Traum bezeichnet werden.

Traumhelfer
Ein Traumhelfer kann alle möglichen Gestalten annehmen (Pixabay)

Allerdings funktioniert die Methode wohl am besten, wenn man sie mit seinen „persönlichen Traumzeichen“ verbindet. Persönliche Traumzeichen sind Dinge oder Personen, die häufig in deinen Träumen auftauchen und anhand derer du erkennen kannst, dass du träumst. Dabei handelt es sich zum Beispiel um bereits verstorbene Familienangehörige oder Haustiere. Es können aber natürlich auch noch lebendige Personen sein, denen du sehr verbunden bist, zum Beispiel Ehepartner, Vater, Mutter, Kinder, etc. Wenn du ein Traumtagebuch führst solltest du schnell erkennen können, was deine persönlichen Traumzeichen sind.

Bindung zum Traumhelfer

Ein Traumhelfer kann wie gesagt jede Person sein, die du im Traum triffst. Am besten du sprichst einfach mal eine an, wenn dein persönliches Traumzeichen gerade nicht in Sichtweite ist. Trotzdem spielt Vertrauen eine wichtige Rolle: Je vertrauter deiner Bindung zu deinem Helfer ist, je näher ihr euch steht, desto eher wird er auf deine Bitte eingehen. Was immer hilfreich ist, ist das Reziprozitäts-Prinzip: Wenn du für dein Gegenüber eine kleine Aufgabe erledigst, wird es dir auch eher helfen.

unfreundliche Traumhelfer
Traumhelfer sind nicht immer so freundlich gesinnt wie ihr Name vielleicht vermuten lässt. Du könntest zum Beispiel im klaren Zustand auf deinen Helfer treffen und ihn fragen, ob er dich im nächsten Traum daran erinnern könnte, dass du träumst. Als Antwort könnte er statt zu bejahen auch einfach verneinen und weggehen. Er könnte dir auch versprechen deiner Bitte nachzukommen, aber im nächsten Traum erinnert er dich trotzdem nicht daran. Du siehst: Alles ist möglich, Traumhelfer sind eine Wundertüte

Was weiß ein Traumhelfer?

Ein Traumhelfer hat Zugang zu deinem Unterbewusstsein. Das heißt: Alles, von dem du weißt (oder glaubst zu wissen), dass er über dich weiß, weiß er auch. Ein Beispiel: Gehen wir davon aus dein Traumhelfer ist deine Mutter. Dann wird deine Mutter auch im Traum über das Wissen verfügen (zum Beispiel über deine Kindheit), dass sie in echt hat.

Allerdings auch eben nur über das Wissen, dass du auch verfügst. Wenn du weißt, dass du früher nie gerne Spinat gegessen hast und du weißt, dass deine Mutter das auch weiß, wird sie es auch im Traum wissen.

Wenn du allerdings weißt, dass du schon mit 14 geraucht hast und deine Mutter das nicht weiß, dann wird sie es auch im Traum nicht wissen, außer du glaubst daran. So ich hoffe das war jetzt nicht zu kompliziert 🙂 . Suche im nächsten Klartraum einfach mal den Kontakt zu einer Person deiner Wahl und schau was passiert. Probieren geht über Studieren! 🙂

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